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Pferdeeinsatz im Wald Der Einsatz von Rückepferden stellt eine naturnahe Waldbaumethode dar und hat im Rahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung eine Reihe von Vorteilen gegenüber Maschinen. Rückepferde brauchen für den Abtransport des Holzes keine großen Rückegassen. Die Pfade, die beim Rücken entstehen, sind geringflächig und haben keinerlei negative Auswirkungen auf das Wald-Ökosystem. 
Quelle Foto: Petra Gianonatti Vor langer Zeit war diese Art des Holzrückens Standard. Die Mechanisierung in der Forstwirtschaft hat später dazu geführt, dass in vielen Wäldern natürliche Rückeverfahren durch den Einsatz von Maschinen ersetzt wurden, die vor allem auf nicht bzw. gering tragfähigen Böden zum Teil zu schweren und nachhaltigen Schäden führen können. Der Einsatz von Rückemaschinen erfordert das Anlegen von Rückegassen. Diese können im Wald einen nicht unerheblichen Flächen-Anteil ausmachen, der nicht für Baumwuchs zur Verfügung steht. Allerdings ist im saarländischen Staatswald ein Rückegassenabstand von 40 Metern vorgeschrieben, der im bundesweiten Vergleich groß ist und damit auch die strengen Anforderungen an die FSC-Zertifizierung erfüllt werden. Insbesondere in Waldgebieten, die eine große Bedeutung für die Naherholung haben, wirkt sich die Wahl der waldbaulichen Technik auch auf den Erholungswert des "Bürgerwaldes" aus. Naturnahe Waldbautechniken sind wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes. Das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr möchte im Zuge der Novellierung des saarländischen Waldgesetzes die Wichtigkeit naturnah bewirtschafteter Wälder unterstreichen und den Einsatz von Rückepferden ausbauen. Weitergehende Informationen zum Einsatz von Rückepferden im Wald: Artikel AFZ.pdf (111.23 KB)
Pferde in der Forstwirtschaft.pdf (163.33 KB)
Pferderuecker und Rueckepferde zu Beginn des 21. Jahrhunderts.pdf (201.93 KB)
Interessengemeinschaft Zugpferde e.V..pdf (554.73 KB)
Wittgensteiner Verfahren.pdf (281.93 KB)
Berliner Verfahren.pdf (291.93 KB) |