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Jagen im SaarForst  

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Fast ein Drittel des Saarlandes ist bewaldet, wobei ca. 36.000 Hektar der Waldfläche staatliche Eigenjagden sind. Der saarländische Staatswald wird seit Ende der 80er Jahre nach den Prinzipien der naturnahen Waldwirtschaft bewirtschaftet. Die Waldverjüngung erfolgt bei einem Laubbaumanteil von ca. 70 % der Waldfläche überwiegend durch Naturverjüngung. Infolgedessen ist ohne Lösung der Wald-Wild-Problematik eine erfolgreiche naturnahe Bewirtschaftung des saarländischen Staatswaldes durch den SaarForst Landesbetrieb nicht möglich.

SaarForst bietet interessante Jagdmöglichkeiten, die sich an den Wünschen der Jagdgäste orientieren. So werden revierlosen Jägerinnen und Jäger flexible Beteiligungsmöglichkeiten an der Wildbejagung geboten.

Wildvorkommen

Rehwild ist im gesamten Saarland stark verbreitet und kann überall erfolgreich bejagt werden.

Foto: Erich Marek

Ebenso ist Schwarzwild flächendeckend vorhanden. Die höchsten Schwarzwildpopulationsdichten liegen im Bereich des südlichen Saarlandes.

Foto: Erich Marek

Rot- und Damwild gibt es jedoch nur im nördlichen Saarland.

Foto: Erich Marek

Gästejagd

Die Jagdausübung durch Jagdgäste ist nur mit gültigen Jagderlaubnisscheinen erlaubt, deren Vergabe nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgt. Art und Zahl des freigegebenen Wildes orientieren sich an der Laufzeit des Jagderlaubnisscheines sowie an den örtlichen Gegebenheiten des Jagdgebietes.

Es besteht die Möglichkeit, einen Halbjahres- oder Jahresjagderlaubnisschein zu erwerben. Diese berechtigen zur Jagdausübung ohne Führung in einem genau bezeichneten Gebiet. SaarForst Mitarbeiter/innen sind berechtigt, in diesem Gebiet weiterhin die Jagd und den Jagdschutz auszuüben.

Darüber hinaus werden Pirschbezirke für die Dauer von bis zu 5 Jahren vergeben. Hier findet die Jagdausübung selbständig in einem i.d.R. 50 bis 100 Hektar großen Jagdgebiet statt.

Weitergehende Informationen erhalten Sie hier:

icon Bestimmungen 2010 Jagdgaeste SaarForst.pdf (79.94 KB)

icon Preise fuer Jagderlaubnisscheine.pdf (40.29 KB)

icon Erlegungskosten ab 0408.pdf (53.07 KB)


Außerdem bietet SaarForst auch die Möglichkeit, gegen die Zahlung einer Standgebühr an Gesellschaftsjagden auf Reh- und Schwarzwild teilzunehmen.

Gesellschaftsjagden

SaarForst bietet interessierten Jägern die Möglichkeiten, an Bewegungsjagden (Drückjagden) teilzunehmen. Die Jagden beginnen in der Regel um 09.00 Uhr (Begrüßung) und enden gegen 16.00 Uhr (Verblasen der Strecke). Danach wird Zeit und Raum für ein gemütliches Beisammensein ("Schüsseltreiben") sein. Vorkommende Wildarten sind in allen Jagdbezirken Schwarzwild und Rehwild. Bitte haben Sie Verständnis, dass je Gast ein Kostenbeitrag erhoben wird. Den auf Rechnung zu zahlenden Betrag entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular. In der Kostenpauschale enthalten sind alle Abschussgebühren für Rehwild sowie Schwarzwild bis 60 kg. Die Kosten für das Schüsseltreiben sind in diesem Betrag nicht enthalten.

Die Termine, Kosten, etc. entnehmen Sie bitte der nachstehenden PDF-Datei:

icon Anmeldevordruck Gesellschaftsjagden.pdf (71.66 KB)

Wenn Sie an einer oder mehreren Jagden teilnehmen möchten, so melden Sie sich bitte nur mit diesem Vordruck verbindlich an!

Die Teilnahme an Drückjagden, Schießen auf bewegliche Ziele, schnelles Zielerfassen und Ansprechen der freigegebenen Wildarten stellen hohe Ansprüche an die Schießfertigkeit der Schützen.

Bitte beachten Sie, dass wir auf den Nachweis bestehen, dass Sie vor Ihrer Anmeldung mindestens 20 Schuss mit einem drückjagdtauglichen Kaliber auf einem Schießstand auf den laufenden Keiler oder in einem Schießkino auf Schwarzwild-Jagdszenen abgegeben haben. Den "Schießnachweis für G-jagden im SFL ab 04/08" bitten wir, uns zusammen mit der Anmeldung, mit den nötigen Daten versehen, zuzusenden.

icon Schiessnachweis.pdf (49.58 KB)

Verpachtung von Jagdflächen

Der SaarForst Landesbetrieb plant, zum 01. April 2010 Jagdpachtflächen für 9 Jahre auf dem Submissionswege zu vergeben.

  • eine Pachtfläche Karsbrunner Feld (Nähe Großrosseln-Karlsbrunn)
    ca. 119,30 ha
  • eine Pachtfläche Rutschheck (Nähe Homburg
    ca. 114,40 ha
  • eine Pachtfläche Aspenhübel (Nähe Ludweiler)
    ca. 112,80 ha
  • eine Pachtfläche Großwald (Saarkohlenwald)
    ca. 178,70 ha
  • eine Pachtfläche Johannisberg (Saarkohlenwald)
    ca. 89,20 ha
  • eine Pachtfläche Spickelwald (Nähe Homburg)
    ca. 139,80 ha
  • eine Pachtfläche Engscheider Wald (Nähe Tholey)
    ca. 225,60 ha
  • eine Pachtfläche Walsheim (Bliesgau)
    ca. 165,86 ha
  • eine Pachtfläche Medelsheim (Bliesgau)
    ca. 213,59 ha

Die Pachtflächen Walsheim und Medelsheim können auch gemeinsam beboten werden.

Interessierte können beim SaarForst Landesbetrieb - Geschäftsbereich Jagd und Fischerei - Jagdschloß, Schloßstraße 14, 66352 Großrosseln-Karlsbrunn, die ausgewiesenen Jagdflächen einsehen und in Frage kommende Submissionsunterlagen gegen einen Kostenanteil von 10,00 Euro je Jagdbezirk erhalten.

Das Gebot ist in EURO/Hektar/Jahr - ohne Mehrwertsteuer und Jagdsteuer - abzugeben und in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Gebot für Jagdverpachtung SaarForst Geschäftsbereich Jagd und Fischerei ("Pachtbezirk") bis zum 29. Januar 2010, 12.00 Uhr, an oben angegebene Adresse zuzustellen.

Der/Die Bieter ist/sind an das Gebot bis zum 01. März 2010 gebunden.

Dem Angebot sind Nachweise der Jagdpacht-Fähigkeit des/der Bieters/Bieter beizufügen (Kopie des aktuellen und evtl. aller Jagdscheine).

Angebote auf mehrere Jagdbezirke sind möglich.

Die Eröffnung der Angebote erfolgt am Freitag, 29. Januar 2010, 14.00 Uhr im Jagdschloß, Schloßstraße 14, 66352 Großrosseln-Karlsbrunn und ist nicht öffentlich.

Pirschbezirke im SaarForst

Der SaarForst Landesbetrieb vergibt an Jagdscheininhaber zum 01.04.2009 in verschiedenen Teilen des Saarlandes entgeltliche Jagderlaubnisscheine mit Flächenbezug (Pirschbezirke).
Wenn für Sie die Jagd den Erhalt und die Weiterentwicklung eines baumartenreichen, naturnahen Waldes zum Ziele hat, sowie der Gewinnung eines hochwertigen Lebensmittels dient, dann nehmen Sie bitte - unter Angabe Ihres Wohnortes - mit uns Kontakt auf. 

Erwerb von Wildbret

Der SaarForst Landesbetrieb bietet im Geschäftsbereich Jagd, Fischerei nur ganze Stücke Wildbret zum Verkauf an. Angeboten werden ausschließlich Reh- und Schwarzwild, sowie in geringem Umfang auch Rotwild, in der Decke bzw. Schwarte.

icon Wildbretpreise ab 0408.pdf (50.56 KB)

Weitergehende Informationen erhalten Sie beim

Geschäftsbereich Jagd, Fischerei
Schloßstraße 14
66352 Karlsbrunn
Tel: 06809 9969-0
Fax: 06809 9969-29
Mail: jagd@sfl.saarland.de
oder über das Kontaktformular



 
 

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