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  Aktuelle News:

SaarForst lädt zur 2. WaldWoche 2010 ein  

In der Zeit vom 06. bis 12. September 2010 findet der zweite Teil der WaldWochen 2010 statt.

Das Motto lautet - wie bereits in der 1. WaldWoche im April - "Waldvielfalt - Vielfalt im Wald" und stellt die Lebensraum- und Artenvielfalt im naturnahen Wald in den Mittelpunkt. Damit wird ein Beitrag zum von der UNO ausgerufenen "Internationalen Jahr der Biodiversität 2010 geleistet.

Angesichts der weltweiten Bedrohungen der Wälder kommt der Forstwirtschaft eine zunehmende Bedeutung bei der Erhaltung, Entwicklung und Bewirtschaftung des Waldes zu. Seit zwanzig Jahren wird im Saarland mit der naturnahen Waldwirtschaft ein Konzept zur nachhaltigen Nutzung des Ökosystems Wald verfolgt. Für bestimmte Arten und Lebensräume werden Schutzkonzepte umgesetzt. Die von SaarForst erarbeitete "Regionale Biodiversitätsstrategie für Buchenwälder" ist inzwischen zum integralen Bestandteil der Bewirtschaftung des Staatswaldes geworden.

Die WaldWochen 2010 dienen dazu, Bewusstsein für das wichtige Thema "Biodiversität" zu schaffen.

Im Rahmen der WaldWoche im September finden daher eine ganze Reihe von Veranstaltungen statt. Ausgangspunkt ist jeweils die Scheune Neuhaus, Zentrum für Waldkultur.

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier.

Einladungsflyer zum Download: icon Dokument (6).pdf (294.04 KB)


Urwald vor den Toren der Stadt wird von Altlast befreit:  

Die ehemalige Schießanlage in Kirschheck wird saniert

Startschuss für die Sanierung der ehemaligen Wurftaubenschießanlage in Saarbrücken-Kirschheck:

Nach jahrelangen intensiven Vorbereitungen wird der SaarForst Landesbetrieb als Eigentümer die ca. 1,2 ha große Fläche von verbliebenen, umweltbelastenden Reststoffen (z.B. Wurfscheibenbruchstücke, Plastikschrotbecher, Bleischrotreste) räumen. Dies geschieht durch Abtrag und Entsorgung der belasteten Bodenmassen und Einbringen unbelasteter Erdmaterialien aus einer benachbarten Sandgrube. Anschließend wird die Fläche, die im Urwald vor den Toren der Stadt und damit in einem streng geschützten Gebiet liegt, im Sinne des Naturschutzes entwickelt.

Während der Baumaßnahmen wird besondere Rücksicht auf vorkommende schutzwürdige Arten (z.B. Spanische Flagge, eine Schmetterlingsart und Gelbbauchunke) genommen.

„Mit der Sanierung des Schießplatzes wird eine jahrelange Altlast im Urwald vor den Toren der Stadt beseitigt. Mit erheblichen öffentlichen Mitteln müssen nun die Hinterlassenschaften derer beseitigt werden, die den Wald in Ausübung eines Hobbys als kostenlosen Bleifang genutzt haben“, so Umwelt-Staatsekretär Klaus Borger bei der Vorstellung des Projektes.

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Achtung Autofahrer - es ist Blattzeit  

 

Verstärkt auf Rehe am Straßenrand achten, um Wildunfälle zu vermeiden!

Als „ Blattzeit“ wird in der Jägersprache die Paarungszeit des Rehwildes bezeichnet. Sie findet in ganz Mitteleuropa etwa in der Zeit von ca. 20. Juli bis zum 10. August statt. In dieser Zeit kümmert sich das männliche Tier, der Rehbock, um die Gunst des weiblichen Rehs, die Jäger sprechen auch vom „Beschlagen“ des Rehs.

Während der Blattzeit werden von den (liebestollen) Tieren jegliche Vorsichtsmaßnahmen – auch in der Nähe von Straßen - außer Acht gelassen.

Der Direktor des SaarForst Landesbetriebes bittet alle Autofahrer, in den nächsten Wochen vor allem in Waldgebieten mit besonderer Vorsicht zu fahren, um Wildunfälle zu vermeiden.

Hintergrund:

Jährlich ereignen sich nach Angaben der saarländischen Polizei zwischen 2.500 und 3.000 Wildunfälle, vor allem in den wald- und landwirtschaftsgeprägten Regionen des Saarlandes.

Wenn es zu einem Wildschaden kommt, sollte in jedem Fall die Polizei gerufen werden, die - bei einem verletzten oder toten Tier – den zuständigen Jagdpächter bzw. Jagdausübungsberechtigten hinzuzieht. Tiere dürfen auf keinen Fall einfach liegen gelassen oder sogar mitgenommen werden. Letzteres wäre ein Straftatbestand (Wilderei). Verhaltenstipps zum Thema Wildwechsel gibt auch die saarländische Polizei: www.saarland.de/12106.htm.

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Pressemitteilung

 
 

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