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Aktuelle News:

Pressemitteilungen

Neue Informationsbroschüre für interessierte Bürger

In wenigen Wochen beginnt wieder die Zeit der Holzernte im Wald. Das ist auch die Zeit
verstärkter Niederschläge, die Boden und Wege aufweichen können. Dies führt unweigerlich
dazu,dass besonders im Winterhalbjahr vor allem die Waldwirtschaftswege durch die
Holzerntemaßnahmen in Mitleidenschaft gezogen werden können.

In dieser Zeit häufen sich auch Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern beim SaarForst, bei
den Gemeinden oder direkt bei den Medien.

Mit der vorliegenden Broschüre wüllen wir über die Arbeit des Forstes im Wald aufklären und
bestimmte Zusammenhänge erläutern. Die Fragen haben wir bewusst so ausgewählt, wie sie uns
häufig von Bürgerinnen und Bürgern gestellt werden.

Mit der Broschüre wollen wir auch Verständnis schaffen für die in vielerlei Hinsicht notwendige
forstliche Tätigkeit in unseren Wäldern.

Wenn Sie weitere Fragen haben, beantworten wir Ihnen diese gerne.

Sie können die Broschüre auch bei uns als Heft kostenfrei anfordern (0681/9712-121 oder
a.schmidt(at)sfl.saarland.de).


Titelblatt Broschure Fragen-Antworten zum Wald

                                                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                           Broschüre als pdf-Datei

Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Nächster wichtiger Schritt: Ministerpräsidentinnen Malu Dreyer und Annegret Kramp-Karrenbauer unterzeichnen Staatsvertrag zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Pressemitteilung STK vom 04.10.2014

 

Der grenzüberschreitende Nationalpark Hunsrück-Hochwald nimmt Gestalt an. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer haben am Samstag den nächsten Schritt gemacht und in der Festhalle der Staatskanzlei des Saarlandes den obligatorischen Staatsvertrag unterzeichnet.

 

Mit dem Nationalpark leisten das Land Rheinland-Pfalz und das Saarland ihren Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und schaffen Perspektiven für die Region. „Die Unterzeichnung des Staatsvertrages ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum ersten von Beginn an länderübergreifend geplanten Nationalpark", sagten Annegret Kramp-Karrenbauer und Malu Dreyer. Die beiden Ministerpräsidentinnen zeigten sich erfreut über den bisherigen Verlauf des gemeinsamen Projektes.
„Der gemeinsame Nationalpark ist nicht nur ein Highlight in der deutschen Naturlandschaft.
Er wird auch ein Motor für die gemeinsame Entwicklung der Hunsrück-Hochwald-Region sein", sagte
Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wir setzen im Nationalparkkonzept für die Region einen besonderen Schwerpunkt auf die Regionalentwicklung, die Tourismusförderung und leistungsfähige Infrastrukturen.
Mit Blick auf die demografische Entwicklung ist es mir besonders wichtig, dass zum Beispiel die Stadt-und Dorfentwicklung, die Gesundheitsversorgung und der ÖPNV fester Bestandteil der gemeinsamen Planungen für die Nationalparkregion sind." Sie würdigte zudem die im Verfahren von Beginn an umfangreich angelegte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. „Wir wollen einen Nationalpark schaffen, der von einer breiten Zustimmung in der Region getragen wird. In zahlreichen Dialogveranstaltungen und Bürgerforen haben die Menschen in der Region aktiv an der Umsetzung des Projektes mitgearbeitet. Mit der Einrichtung einer kommunalen Nationalparkversammlung, dem ‚Parlament" des Nationalparks' und dem Bürgerforum als weiterem Gremium setzen wir diesen Ansatz konsequent fort", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
„Wir bekennen uns zum Erhalt und zur Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen und zum Schutz der biologischen Vielfalt", sagte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. „Mit dem künftigen Nationalpark wird ein weiterer wichtiger Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt auch im Saarland geleistet, zumal die Hunsrück-Hochwald-Region aus Naturschutzsicht zu den bundesweit bedeutsamsten Lebensräumen zählt – die Fachleute nennen das einen ‚Hot Spot der Biodiversität'." Sie freut sich, dass das Projekt Nationalpark im Saarland über alle Parteigrenzen hinweg eine große Zustimmung findet. Annegret Kramp-Karrenbauer sagte: „Wir haben uns aber auch den Fragen und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger vor Ort gestellt und Antworten gegeben. Dass sich die jeweiligen Gremien dann auch alle für die Nationalparkplanung ausgesprochen haben, zeigt mir, dass wir die Menschen erreicht haben und von den Vorteilen eines solchen Projektes überzeugen konnten."
Vorangetrieben wird das Projekt federführend von den jeweiligen Fachministerien. Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz sagte: „Schon jetzt zeigt sich: Der Nationalpark verbindet. Er bringt grenzübergreifend Mensch und Natur zusammen und ist gleichzeitig das Kapital einer ganzen Region. Naturerleben auf den Hunsrückhöhen, auf den Spuren der Kelten wandern, die Wildkatze schützen und regionale Besonderheiten genießen – das wird möglich, weil hier im Hunsrück die Menschen ihren Nationalpark mitgestalten. Das große Engagement in der Region, der vielen Initiativen und Arbeitsgruppen sowie der Kommunalvertreter sind beispielhaft. Pfingsten 2015 wollen wir den Nationalpark nun offiziell eröffnen." Im Saarland zeichnet sich Reinhold Jost, Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, für das Großprojekt verantwortlich. Er sagte: „Unsere Waldpolitik ist bereits seit Jahren auf besonders naturnahe Bewirtschaftung ausgerichtet. Dafür gelten wir bundesweit als Vorreiter und wurden erst im vergangenen Jahr vom Bundesverband des Naturschutzbundes ausgezeichnet. Schon jetzt haben wir im Saarland das Ziel der nationalen Biodiversitätsstrategie, bis 2020 fünf Prozent des Waldes aus der forstlichen Bewirtschaftung zu nehmen, erreicht. Wir bringen also ideale Voraussetzungen mit, um das Projekt Nationalpark zu einem Leuchtturmprojekt im Saarland zu machen. Ich verspreche mir von diesem Projekt nicht nur weitere Impulse für den Naturschutz, sondern auch für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region." Mit der Unterzeichnung des Staatsvertrages startet in den Ländern das parlamentarische Verfahren zur Verabschiedung des entsprechenden Zustimmungsgesetzes. Wenn dies erfolgt ist, soll an Pfingsten 2015 der Nationalpark Hunsrück-Hochwald eröffnet werden.

Einladung zur Fachveranstaltung

Horstschutz im Saarländischen Wald – Leitlinien zur Errichtung von Horstschutzzonen

Termin: Mittwoch, 15. Oktober 2014, Beginn: 09:00 Uhr

Veranstaltungsort:
big Eppel – Kultur & Kongress, Europaplatz 4, 66571 Eppelborn

Programm

09:00 Uhr: Begrüßung durch Umweltminister Reinhold Jost, NABU-Landesvorsitzenden Ulrich Heintz und Leiter SaarForst Landesbetrieb Hans-Albert Letter

09:20 Uhr: Vogelschutz im Wald – Ein Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität, Dagmar Stiefel (Leiterin Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz & Saarland)

09:45 Uhr: Vorstellung der horstschutzrelevanten Vogelarten, Christoph Braunberger (LUA) und Günter Süßmilch (Vorsitzender OBS)

10:30 Uhr: Kaffeepause

11:00 Uhr: Vorstellung der aktualisierten Hortschutzvereinbarung, Roland Wirtz (SaarForst Landesbetrieb)

11:30 Uhr: Diskussion

ca.12:00 Uhr: Ende

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung von NABU Saarland, Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und SaarForst Landesbetrieb

Neuer Urwaldförster

Mit dem Forstingenieur Martin Müller gibt es seit Anfang August wieder einen Saar-Forst-Revierleiter im „Urwald vor den Toren der Stadt".

Martin Muller1


Nachdem die Stelle fast ein ganzes Jahr nicht besetzt war, konnte jetzt ein neuer qualifizierter Mitarbeiter für diese Aufgaben gefunden und eingestellt werden. Der „Urwaldförster" hat insbesondere die Aufgabe, das Projekt „Urwald vor den Toren der Stadt" zu betreuen und weiter zu entwickeln. Gemeinsam mit Organisationen wie dem Naturschutzbund Saarland (NABU) und weiteren Institutionen organisiert der SaarForst jährliche wildnispädagogische Programme und Projekte für Schulklassen und andere Gruppen, bietet Führungen für alle Altersklassen (u.a. auch Seniorenwanderungen) an und kümmert sich gemeinsam mit dem zuständigen Mitarbeiter der Naturwacht Saar um das Schutzgebiet.


Herr Müller hat in Freiburg Forstwissenschaften mit einem Schwerpunkt in Naturschutz und Landschaftspflege studiert und anschließend um ein Masterstudium in Wildtierökologie und Wildtiermanagement in Wien ergänzt. Nach seinem Vorbereitungsdienst bei den Landesforsten Rheinland-Pfalz und ersten beruflichen Stationen bei der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt hat er das Auswahlverfahren für sich entscheiden können und freut sich auf seine neue Aufgabe im „Urwald vor den Toren der Stadt". Herr Müller hat seinen Dienstsitz im ehemaligen Forsthaus Wolfsgarten und ist über die Telefonnummer 0175/2200-806 oder per E-Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Weitergehende Informationen:
Im „Urwald vor den Toren der Stadt" wurden seit 1997 in zwei Schritten über 1.000 Hektar Wirtschaftswaldfläche aus der forstlichen Bewirtschaftung genommen, um hier einen „Urwald von morgen" zu entwickeln und die Menschen an diesem Prozess teilhaben zu lassen. Aus diesem Grund darf in diesem Naturschutzgebiet auch jede Stelle zu jederzeit von jedermann betreten werden, aber auf eigene Gefahr.


Viele Wege und Pfade werden auch nicht mehr künstlich freigehalten, umgestürzte Bäume nur in Ausnahmefällen zur Seite geräumt. Die Wildnis soll erkennbar werden. Natürlich werden bestimmte Wege aber auch gepflegt und offen gehalten.


Der Urwald vor den Toren der Stadt ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, SaarForst Landesbetrieb und Naturschutzbund Saarland (NABU).


 
 

Veranstaltungen


Jahr der Wälder 2011
Treffpunkt Wald