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Aktuelle News:

Pressemitteilungen

Girl`s Day 2014 beim SaarForst

Frauen in Forstberufen – Am Girls‘ Day informiert Umweltminister Jost über Ausbildungsmöglichkeiten für Mädchen in der Forstverwaltung

Forstberufe sind zwar keine reine Männerdomäne mehr, dennoch sind Frauen im Wald noch erheblich unterrepräsentiert. Beim SaarForst Landesbetrieb arbeiten derzeit drei Frauen als Forstingenieurinnen, davon eine als Revierleiterin, eine in einer Führungsrolle im Holzverkauf und eine auf dem Sektor der forstlichen Dienstleistungen. Während die Zahl der Frauen in diesem Bereich der Förster deutschlandweit steigt, sieht es bei den Waldarbeitern (Forstwirte) noch ganz anders aus. Dies liegt vor allem an der körperlich schweren Arbeit im Wald. Dennoch haben auch hier die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte  (Verbesserungen beim Arbeitsschutz, modernere, leichtere Motorsägen, Abkehr vom Akkord, zunehmender Maschineneinsatz) auch diesen Beruf für Frauen interessanter gemacht. Der SaarForst beschäftigt derzeit zwei Waldarbeiterinnen.  
 

 
Um nun das Interesse auch von Mädchen für eine Ausbildung im Forst zu wecken, informierte Umweltminister Reinhold Jost gemeinsam mit SaarForst-Direktor Hans-Albert Letter anlässlich des Girls‘ Day über Ausbildungsmöglichkeiten im Wald.  Unterstützt wurden sie dabei von den SaarForst-Mitarbeiterinnen, die kurz ihre Aufgaben vorstellten und gemeinsam einen Baum fällten. Revierleiterin Nina Dielschneider zeichnete zunächst den Baum, der gefällt werden sollte aus. Die beiden Forstwirtinnen Julia Pfaff und Anna-Lisa Mann fällten den Baum. Anschließend vermaß die stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereichs Holzvermarktung, Sybille Rauchheld den Baum im Hinblick auf die Vermarktung als Brennholz.

Minister Jost: „Wie wir bei dieser Demonstration schon sehen können, bietet der Forst längst nicht nur die körperlich harte Arbeit des Holzfällers. Umso erfreulicher, dass inzwischen auch Mädchen und Frauen zunehmend Interesse an einem Forstberuf zeigen. Wir möchten dieses Interesse weiter stärken. Deshalb wird der SaarForst demnächst einen Motorsägenkurs ausschließlich für weibliche Interessierte anbieten und darüber hinaus auch Praktikumsplätze für Mädchen bereit stellen, damit sie in die Arbeit des Forstwirtes oder Forstingenieurs reinschnuppern können. Gerne wollen wir auch bei künftigen Einstellungen die Bewerbungen von Frauen stärker berücksichtigen.“    
Interessentinnen für den Motorsägenkurs melden sich bitte bis 30. April bei SaarForst, Telefonnummer: 0681/ 9712-820. Mädchen, die gerne ein Praktikum im Forst absolvieren möchten, sollten sich ebenfalls bis 30. April mit Bernd Bard in Verbindung setzen, Telefon: 0681/ 9712-126.

 

Auftakt des Scheunenprogramms 2014

Willkommen im Urwald vor den Toren der Stadt und im Zentrum für Wildnis und Waldkultur -

Einladung zum Frühlingsfest und Vorstellung des Scheunenprogramms 2014 am 06. April 2014, ab 13.30 Uhr

 

Die Scheune Neuhaus ist vielen Besucherinnen und Besuchern seit Jahren als „Zentrum für Wildnis und Waldkultur“ und „Urwald-Scheune“ bekannt, in der zahlreiche Veranstaltungen (Wanderungen, Thementage, Vorträge, Lesungen, Seminare usw.) rund um das Thema Natur und Wald stattfinden und die Menschen mehr zur werdenden Wildnis im „Urwald vor den Toren der Stadt“ erfahren.

Unter Federführung des SaarForst Landesbetriebes und gemeinsam mit den Kooperationspartnern im Urwald-Projekt, dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie dem Naturschutzbund (NABU) Saarland, wurde wieder ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein, für Jugendliche, Familien und Senioren unter dem Motto „Urwald bewegt“ zusammengestellt.

Umweltminister Reinhold Jost stellt gemeinsam mit den Kooperationspartnern um 14 Uhr das Programm vor und eröffnet gleichzeitig das Frühlingsfest.

Das Frühlingsfest ist zugleich die Auftaktveranstaltung der Initiative „Netzwerk Urwald“, die sich und ihre Arbeit mit einer Auswahl ihrer Aktivitäten im Verlauf des Festes vorstellt.

Angeboten werden u.a. Bewegungsaktivitäten, thematische Kurzwanderungen, Singen mit Bäumen und einigen weiteren kreativen Elementen.

Mit neuem Schwung und vielen Ideen wollen die Mitglieder des Netzwerkes Bewegung in den Urwald bringen.

Für das leibliche Wohl hat sich das Netzwerk Urwald etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Das „Buffet des Frühlings“. Alle Besucher sollen ihren Picknickkorb mit Speisen und Besteck mitbringen und damit die Vielfalt der Natur zeigen, die jetzt wieder zu sprießen beginnt. Gemeinsam kann dann von einer großen Tafel von allem probiert werden.

Zum Abschluss spielt ab 18 Uhr die Weltmusikgruppe „Traumzeit“ ein Konzert zum Thema Frühling mit Liedern aus den Kulturen der Welt, wie z.B. Afrika, Japan, Türkei…
Der Eintritt ist frei!

Die Veranstaltung wird bei schlechtem Wetter in die Scheune verlegt.

Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen im Rahmen des Scheunenprogramms 2014 finden Sie in der Broschüre, welche über das Scheunenbüro, Tel: 06806/102419, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , angefordert werden kann.

Das Programm kann auch hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Neue Nationalpark-Ausstellung

SaarForst zeigt erstmals Ausstellung zum geplanten gemeinsamen
Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Am Samstag, den 15. März 2014 fand am Umweltcampus in Birkenfeld das Auftaktforum zum geplanten Nationalpark Hunsrück-Hochwald statt. Veranstalter waren die beiden Umweltministerien von Rheinland-Pfalz und Saarland. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken und der saarländische Umweltstaatssekretär Roland Krämer eröffneten die Veranstaltung, die sich in erster Linie an die in der Region handelnden Akteure richtete. Es wurde über das weitere Verfahren berichtet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten aber auch die Gelegenheit, Ihre Ideen und Vorschläge einzubringen, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde.  

Im Rahmen der Forumsveranstaltung wurde auch die vom SaarForst Landesbetrieb in den letzten Wochen konzipierte Ausstellung zum gemeinsamen Nationalpark erstmals gezeigt. Die eindrucksvollen Naturaufnahmen auf 14 Tafeln stammen von dem bekannten Naturfotografen und SaarForst-Mitarbeiter im gemeinsamen Nationalpark-Regionalbüro, Konrad Funk. Ergänzt werden die Bilder durch informative Texte zu den Themen des geplanten Nationalparks.

Die nächste Station der Ausstellung wird der Demografie-Kongress der beiden Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland am 20. März 2014 in der Europäischen Akademie in Otzenhausen sein, wo auch das Thema Nationalpark auf der Agenda steht.

Anschließend soll die Ausstellung auch an weiteren Orten in der Hunsrück-Hochwald-Region zu sehen sein.

Bei Interesse melden Sie sich beim SaarForst Landesbetrieb.

Kontakt: Dr. Volker Wild, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Start des Gesetzesverfahrens zur Einrichtung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald

– Minister Jost stellt Entwurf für Nationalparkgesetz vor -

„Nach vielen Vorarbeiten, etlichen Abstimmungen mit den betroffenen Kommunen, einem intensiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region Hochwald und nicht zuletzt einer engen Kooperation mit der rheinland-pfälzischen Landesregierung setzen wir jetzt den rechtlichen Rahmen für die Einrichtung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald“, fasste der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, in aller Kürze die Entwicklung des grenzüberschreitenden Großprojekts seit Sommer 2012 zusammen.

Der saarländische Ministerrat stimmte heute zeitgleich mit dem Mainzer Kabinett dem Entwurf eines „Staatsvertrages zwischen den Ländern Rheinland-Pfalz und dem Saarland über die Errichtung und Unterhaltung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald“ zu. Er gab zugleich grünes Licht für die Einleitung des externen Anhörverfahrens zu dem mit dem Staatsvertrag verbundenen Landesgesetz.    

„Mit dem Einstieg in das förmliche Gesetzesverfahren nehmen wir eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Einrichtung eines Nationalparks, der in den zurückliegenden  Monaten bereits sehr viel Zustimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch bei den Gebietskörperschaften diesseits und jenseits der Landesgrenze erfahren hat“, so Jost. „Die Menschen in der Region haben erkannt, welche Strahlkraft von einem solchen Projekt ausgehen kann.“ Gesetzentwurf und Staatsvertrag seien auf der Grundlage des im September 2013 veröffentlichten Landeskonzeptes entwickelt worden. 

Nach Artikel 95 Absatz 2 der Verfassung des Saarlandes bedürfen Staatsverträge, die Gegenstände der Landesgesetzgebung betreffen, der Zustimmung des Landtages. Das heißt, der Staatsvertrag zur Gründung eines Nationalparks kann nicht ohne ein Landesgesetz Gültigkeit erlangen. Der jetzt vorliegende Gesetzentwurf besteht aus dieser Zustimmungsvorschrift und den Staatsvertrag ergänzenden Vorschriften, die allein dem Landesrecht vorbehalten sind: Dies sind Rechtsverordnungsermächtigungen, Zuständigkeiten sowie die Vorschrift des Inkrafttretens. 

Der Entwurf des Staatsvertrags als Anlage des Zustimmungsgesetzes enthält alle für die Errichtung und Unterhaltung des länderübergreifenden Nationalparks erforderlichen Regelungen. In Teil 1 sind die Vorschriften zur Unterschutzstellung, der Gebietsabgrenzung und Gliederung, Zweck des Nationalsparks und die nachhaltige Entwicklung geregelt. In Teil 2 werden die Planung und die Entwicklung des Nationalparks und damit die Instrumente und Maßnahmen der Nationalparkverwaltung bestimmt. Teil 3 enthält die im Nationalparkgebiet geltenden Gebote und legt fest, welche Nutzungen und Handlungen im Nationalpark zulässig oder unzulässig sind.

Teil 4 regelt die Errichtung eines Nationalparkamtes mit Sitz in der Verbandsgemeinde Birkenfeld und einer Außenstelle in Nonnweiler und bestimmt dessen Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnisse. Dem Amt sind insbesondere folgende vier Aufgabenbereiche zugeordnet: der Betrieb und die Unterhaltung des Nationalparks wie z.B. Entwicklung und Durchführung von Bildungs- und Naturerlebnisangeboten, Waldpflege- und Waldumbaumaßnahmen oder Wildtiermanagement; die Erstellung, Fortschreibung und Umsetzung des Nationalparkplans einschließlich des jährlichen Maßnahmenplans und des Wegeplans; die Geschäftsführung für die Nationalparkgremien (kommunale Nationalparkversammlung, Nationalparkbeirat und Bürgerforum) sowie die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften über den Nationalpark.

Teil 5 enthält die Schlussvorschriften eines Staatsvertrages mit Kündigungsregelung und Zeitpunkt des Inkrafttretens.

Bereits im Februar wurde ein Regionalbüro in Birkenfeld eingerichtet, in dem ein Starterteam aus Förstern als wichtige Ansprechpartner für die Anliegen aus der Region bereit stehen. Das Starterteam wird gleichzeitig Strukturen aufbauen, die für einen Nationalpark gebraucht werden. Dazu gehört der Aufbau des geplanten Nationalparkamts, aber auch die Entwicklung erster NLP-Angebote wie Rangertouren und Gruppenangebote.

Im Saarland sind für personelle und infrastrukturelle Leistungen jährlich Ressourcen in Höhe von 310.000 Euro vorgesehen. Das Saarland wird sich mit mindestens drei Personen an der Nationalparkverwaltung beteiligen. Dieses Personal soll zunächst vom SaarForst-Landesbetrieb zur Verfügung gestellt werden. Die dadurch beim SaarForst frei werdenden Stellen werden nachbesetzt.

Hintergrund:

Das als grenzüberschreitender Nationalpark geplante Gebiet umfasst eine Flächengröße von etwas über 10.000 Hektar, wovon ca. 986 Hektar auf saarländischer Seite liegen. Damit wird das internationale Kriterium einer Mindestflächengröße von 10.000 Hektar erfüllt. Innerhalb von 30 Jahren sollen bis zu 75 Prozent dieser Fläche aus der Bewirtschaftung genommen werden, um das Hauptziel von Nationalparks, eine natürliche Entwicklung im überwiegenden Teil des Parks erreichen zu können.

Der saarländische Flächenbeitrag befindet sich nahezu vollständig im Landesbesitz. Aufgrund naturschutzfachlicher und forstlicher Vorgaben wird rund ein Viertel der saarländischen Nationalpark-Fläche schon heute nicht mehr bewirtschaftet. Beide Bundesländer leisten mit der Gründung eines Nationalparks einen erheblichen Beitrag zur Umsetzung der nationalen Biodiversitätsstrategie, die vorsieht, dass 10 % der öffentlichen Wälder aus der forstlichen Bewirtschaftung genommen werden.

Der Nationalpark schafft Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen, die in dieser Ausprägung weder im Wirtschaftswald, noch in kleinräumigen Waldbeständen bestehen. Um hierfür in den folgenden 30 Jahren entsprechende Bedingungen zu schaffen, soll das Schutzgebiet als Entwicklungsnationalpark und im Sinne der international anerkannten Kriterien der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) und EUROPARC Deutschland geführt werden.

 

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Der erste grenzüberschreitende Nationalpark in Rheinland-Pfalz und im Saarland soll den Namen „Nationalpark Hunsrück-Hochwald“ tragen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Umweltministerien Rheinland-Pfalz und Saarland vom 13.03.2014
 
„Bei der Suche nach einem geeigneten Namen, haben wir damit eine gute Lösung für die Region aufgezeigt“, so Umweltministerin Ulrike Höfken und ihr saarländischer Kollege Reinhold Jost. Damit werde man in das Gesetzgebungsverfahren zum Nationalpark eintreten. Solange sei der Name noch vorläufig.

 

„Es galt die Vorstellungen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie der Hunsrück-Region unter einen Hut zu bringen. Insbesondere die Wünsche der in der Region lebenden Bevölkerung wollten wir berücksichtigen. Den Menschen vor Ort soll auch der Name des Nationalparks ein Stück Heimat geben“, so Höfken und Jost.

„In zahlreichen Gesprächen mit Vertretern der Region wurde diskutiert, wie der Nationalpark heißen soll“, so Ministerin Höfken. Zum einen müsse der Name Identität für die Menschen in der Region stiften, zum anderen solle er als Marke nach außen wirken.

Die „Hochwälder“ im westlichen Teil der Nationalparkregion favorisierten ihren Hochwald im Namen. Die „Hunsrücker“ tendierten zu „Hunsrück“ als geografischem Großraum. Bereits im Frühjahr 2013 hatte der Freundeskreis Nationalpark Hunsrück diese beiden Namen ausgewählt und zur Abstimmung auf seine Webseite gestellt. „Aus unserer Sicht haben sich bereits damals nur diese beiden Varianten angeboten“, so Dr. Ulrich Sommer, Vorsitzender des Freundeskreises.

Seit wenigen Tagen wird auch ein gemeinsamer Nationalpark-Newsletter angeboten:

Newsletter Nationalpark

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