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Aktuelle News:

Pressemitteilungen

Schmuckreisigverkauf an der Scheune Neuhaus

Am Samstag, den 22. November 2014, findet an der Scheune Neuhaus von 10 - ca. 16 Uhr ein Schmuckreisigverkauf statt.

Angeboten werden Nordmannstannenzweige, Coloradotannenzweige, Nobilistannenzweige und Weymouthskiefernzweige

Nähere Informationen bzgl. Größe und Preise erhalten Sie von FWM Georg Linz, Mobil 0175 2200 840.

 

Fortführung der Waldkalkung 2014

Kalkung des Staatswaldes im Nordsaarland beginnt am 23.10.2014

Am Donnerstag, den 23.10.2014 startet der erste Hubschrauber, um über dem Nordsaarland Kalk auszubringen. Begonnen wird im Raum Nonnweiler. Folgen wird die Kalkung in den Staatswaldflächen der Reviere Losheim, Steinberg, Nohfelden und Wadern.
Der SaarForst, der die Durchführung der Kalkungsmaßnahmen organisiert und überwacht, weist darauf hin, dass die zur Kalkung vorgesehenen Flächen weiträumig abgesperrt und ausgeschildert werden.
Der SaarForst bittet die Bevölkerung, die Hinweise und Absperrungen im Interesse der eige-nen Sicherheit zu beachten und insbesondere die Waldwege und -zufahrten nicht zuzuparken. Es soll damit vor allem verhindert werden, dass durch die Kalkungsmaßnahme die Kleidung der Waldbesucher verschmutzt wird. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Ausbringung von Kalk nicht gesundheitsschädlich ist.
Nähere Auskünfte zum zeitlichen und räumlichen Umfang der Kalkungsmaßnahmen können der örtlichen Presse entnommen oder bei den zuständigen SaarForst-Mitarbeitern FOR Erich Fritz (0681/9712-116) und FOI René Fontaine (0151/46131350) erfragt werden.
Weitergehende Informationen zum Ziel und Zweck der Waldkalkung und Übersichtskarten über die Kalkungsflächen finden Sie hier: www.saarforst.de/Waldkalkung 2014.

Horstschutzvereinbarung

NABU Saarland, OBS und SaarForst unterzeichnen Vereinbarung zum Schutz bedrohter Vogelarten im Staatswald

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Hans-Albert Letter (SFL), Günther Süßmilch (OBS) und Ulrich Heintz (NABU)
bei der Unterzeichnung der Horstschutzvereinbarung

Im Rahmen einer Informations- und Fortbildungsveranstaltung für Förster, Waldarbeiter und Naturschützer haben die Vorsitzenden des NABU Saarland, Ulrich Heintz, des Ornithologischen Beobachterrings Saar, Günther Süßmilch und der Leiter des SaarForst Landesbetriebes, Hans-Albert Letter eine Vereinbarung unterzeichnet, wie im Staatswald die Fortpflanzungs- und Brutstätten (Horste) seltener Vogelarten im Wald noch besser geschützt werden können.

 

Diese "Horstschutzvereinbarung" sieht die Einrichtung so genanner Horstschutzzonen um die Nester bestimmter Vogelarten vor. Es sind dies Schwarz- und Rotmilan, Baumfalke, Graureiher, Habicht, Kolkrabe, Schwarzstorch sowie Uhu und Wespenbussard.

Mit der neuen Horstschutzvereinbarung wird eine ähnlich lautende Vereinbarung aus dem Jahr 2004 aktualisiert, um weitere Arten erweitert und das Abstimmungsverfahren zwischen Naturschutz und Forstbetrieb konkretisiert.

Auch der saarländische Privatwaldbesitzerverband beabsichtigt, die Vereinbarung mit zu unterzeichnen, was die übrigen Partner besonders freut.

"Der Abschluss der jetzt von den Fachleuten von NABU, OBS und SaarForst Landesbetrieb sowie dem Privatwaldbesitzerverband überarbeiteten Horstschutzvereinbarung ist ein erneuter Beleg für die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung von Naturschutzzielen im Wald", freute sich Hans-Albert Letter. Er sieht in der Horstschutzvereinbarung einen weiteren wichtigen Baustein in vielfältigen Bemühungen und Initiativen des SaarForst im Rahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung.

SaarForst-Mitarbeiter Roland Wirtz stellte im Rahmen der Informationsveranstaltung die Inhalte der Horstschutzvereinbarung konkret vor und erläuterte den Zusammenhang zu den sonstigen Aktivitäten des SaarForst Landesbetriebes im Wald-Naturschutz.

 Foto Horstschutzvereinbarung

 

Horstschutzvereinbarung als pdf

Fortsetzung der Waldkalkung 2014

Kalkung des Staatswaldes wird ab Ende Oktober fortgesetzt

In den kommenden Wochen, voraussichtlich ab 20. Oktober, werden im saarländischen Staatswald wieder Kompensationskalkungen durchgeführt.
Es handelt sich insbesondere um Waldflächen in den Revieren Losheim, Steinberg, Nonnweiler, Nohfelden und Wadern. Gekalkt wird eine Fläche von rund 1.600 Hektar.
Zweck der Waldkalkungen ist, der z. T. tief reichenden Versauerung der Waldböden entgegenzuwirken. Die fortschreitende Versauerung der Böden geht mit erheblichen Schädigungen des Ökosystems Wald einher. So werden mit sinkenden pH-Werten (Säuregradmesser) das giftige Aluminium und Schwermetalle ausgewaschen, die die Wurzeln der Bäume schädigen und ins Grundwasser verlagert werden. Auch Nährstoffe werden dem Boden entzogen und stehen damit den Pflanzen nicht mehr zur Verfügung.
Durch die Kalkungsmaßnahmen werden die Waldböden sozusagen mit einer Schutzhülle aus Kalk bedeckt. Der Kalk soll die über die Niederschläge eingetragenen Säuremengen in den obersten Bodenschichten über einen gewissen Zeitabschnitt neutralisieren, um damit den Bodenzustand zu stabilisieren und ggfs. auch wieder zu verbessern. Die Kalkung dient zudem auch dem Grundwasser- und damit letztlich dem Trinkwasserschutz.
Den Kalkungsmaßnahmen vorausgegangen waren bodenchemische Analysen durch das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA), um zuverlässige Aussagen über den Bodenzustand zu erhalten. Im Anschluss an die Kompensationskalkung wird es weitere Untersuchungen im Sinne einer Wirkungskontrolle geben.

Von der Kalkung ausgeschlossen werden einerseits aus Naturschutzgründen sensible Flächen (z.B. Naturschutzgebiete, Naturwaldzellen u.ä.). Anderseits werden Verkehrsflächen und siedlungsnahe Flächen ausgeschlossen.
Die Kompensationskalkung erfolgt ausschließlich in der vegetationsarmen Zeit, da nur dann sichergestellt ist, dass eine möglichst große Kalkmenge den Boden auch erreicht.
Ausgebracht wird der Magnesiumkalk per Hubschrauber. Bei einer Menge von etwa drei Tonnen pro Hektar können so pro Hubschrauber an einem Tag zwischen 60 und 75 Hektar Wald gekalkt werden. Es ist vorgesehen, bis zu zwei Hubschraubern zeitgleich einzusetzen, um die Kalkungszeit insgesamt zu verkürzen.
Der SaarForst, der die Durchführung der Kalkungsmaßnahmen organisiert und überwacht, weist darauf hin, dass die zur Kalkung vorgesehenen Flächen weiträumig abgesperrt und ausgeschildert werden und bittet die Bevölkerung, die Hinweise und Absperrungen im Interesse der eigenen Sicherheit zu beachten. Es soll damit vor allem verhindert werden, dass durch die Kalkungsmaßnahme die Kleidung der Waldbesucher verschmutzt wird.
Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Ausbringung von Kalk nicht gesundheitsschädlich ist.
Nähere Auskünfte zum zeitlichen und räumlichen Umfang der Kalkungsmaßnahmen können der örtlichen Presse entnommen oder bei den zuständigen SaarForst-Mitarbeitern FOR Erich Fritz (0681/9712-116) und FOI René Fontaine (0151/46131350) erfragt werden.
Weitergehende Informationen und eine Übersichtskarte über die Kalkungsflächen finden Sie hier.


 
 

Veranstaltungen


Jahr der Wälder 2011
Treffpunkt Wald